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RPG

Fremde Cyara Mail schreiben

Allgemeines:
Titel: Fremde
Ankunft: 23. Juni 50
Zuletzt gesehen: Jetzt

Interessantes:
Level: 8
Rasse: Mensch
Klasse: Püppchen
Alter: 5 Jahre
Geschlecht: Weiblich
Spezialgebiet: Illusionsmagie

Besitz:
Waffe: Heckenschere
Rüstung:
Einfache Jacke
Kein Bild gefunden!

Ansehen: 



Schönheit:


 

 

 

¨´*•~-.¸¸,.-~*´¨Oº°‘'°¤¸¸¤°´‘°ºO¯¨´*•~-.¸¸,.-~*´¨

blonde Haare,
braune Augen,
ein grünes Kleidchen,
den Stoffhasen Hasi immer im Arm
das ist Cyara.

Bio kommt noch... Charakter ist noch in Kinderschuhen

Sonstiges:
Bester Angriff: 46
Alter seit letzter Heldentat: 13 Tagesabschnitte
Wiedererweckt: 4x
Runenrang: Unwissende
Sympathiepunkte: keine
21.3.09 14:23


Linnea und Cyara im Garten

[20:51] Fremde Cyara ||Meinsu hier is was los? fragt das kleine Mädchen namens Cyara ihren Stoffhasen Hasi, während sie den Weg mit tappsigen kleinen Schritten entlangschländert. Irgendwie war schon den ganzen Tag lang nichts spannendes passiert. Wenn sie doch nur schon älter wäre... die alten Leute wussten immer, was sie zu tun hatten... und ihr selbst war einfach nur schreeeeecklich langweilig. Doch leider kann Hasi dem Mädchen auch nicht antworten und so würde sie selbst sehen müssen, ob hier etwas gescheites los war. Das grüne Kleidchen flattert lustig im Wind, als sie über die kleine Brücke huscht, die über den Fluss führt. Filleicht finden wia ja was su essen...? überlegt die Kleine laut.
[20:59] MLinnéa / Sie ist dir irgendwie ähnlich… Die Worte Stratos klingen in Linnéas Ohren wieder und verursachen ein wohlig warmes Gefühl um das Herz des Mädchens. Es erfüllt sie mit Glück etwas über die Frau zu wissen die ihr doch am nächsten sein sollte.. Sie ist dir irgendwie ähnlich. Das ist das tollste was er ihr gesagt hatte, alle anderen Wahrheiten waren ebenso wunderbar doch das war mit Abstand das tollste. Ein sanftes Lächeln, wie eine bunte Wildblume in all dem Grün des Waldes, zart und doch beständig zeichnet sich um ihre Mundwinkel und hellt das blasse Antlitz des Mädchens auf. Wie dankbar sie Lucia ist für die Freundschaft zu Stratos, sie muss es ihr unbedingt sagen und ihr die Schuldgefühle austreiben. Es gibt nichts zu verzeihen für die Rettung ihres Lebens, wie dankbar sie dieser Frau sein muss und doch kann sie sich an keine Einzelheit der Vorfälle erinnern, nicht an eine und das ist auch gut so denn wäre es anders… Vermutlich würde sie Lucia hassen doch so ist sie die netteste Frau die ihr bisher begegnet ist. Erleichterndes Seufzen entfleucht den rosigen Lippen als ein süßlicher, warmer Schwall Frühlingsluft ihr Gesicht verzaubert. Der Garten ist immerzu bunt, ein goldenes Schimmern bricht durch die Kronen der Baumriesen und ein wundersamer silberner Bach schlängelt sich plätschernd durch den Garten, wundervoll und der beste Ort zum Lesen. Genau das hatte sie wieder einmal vor denn die Haushälterin in Markwards Anwesen hatte das Kind immerzu gestört mit dem ollen /
[20:59] MLinnéa / Herumwedeln, Rennen und Schieben! Es war nicht auszuhalten und so sucht Linnéa wieder einmal das Weite.
[21:06] Fremde Cyara hopst weiter durch den Garten, verzaubert von all den schönen Gerüchen, den wunderschönen Blumen, dem Wind in ihrem Haar... bis ihr Magen knurrt. Sie hätte nicht ans Essen denken sollen, nun war sie hungrig. Das haben wia nu dafon, Hasi! schimpft sie, als sie stehen bleibt um dem Knurren ihres Magens zu lauschen. Wia hätten nich an Essn denken solln. Blöd... murmelt sie, ehe sie sich suchend umblickt. In einem Garten wie diesem musste es doch auch irgendwo etwas zu Essen geben, oder? Vielleicht ein paar Kirschen... oder Äpfel... oder war das die falsche Jahreszeit dafür? Eine Bewegung, die sie aus den Augenwinkeln wahrnimmt lässt sie innehalten und zur Seite schauen. Ein Mädchen war gerade in den Garten gekommen... ob sie wohl mit ihr spielen würde? Ein Lächeln huscht über die Lippen der Kleinen, ehe sie Hasi unter den Arm stopft und auf das andere Mädchen zu stapft. He... du da... ruft sie ihr zu. Wolln wia was spieln?
[21:14] MLinnéa streicht behutsam mit den Fingerspitzen über den alten Einband des Buches. Es waren wieder einmal die Geschichten über die Griechen und Römer, irgendwie hat sie einen Narren daran gefressen und um nichts in der Welt würde sie diese Bücher wieder hergeben. Vielleicht würde Markward sich bereit erklären und sie ihr schenken, wer weiß. Gerade als sie sich unter einem der Schattenspender niederlassen möchte, dringt eine Stimme an ihr Ohr. Völlig anders als die Stimmen die sie bisher kennen gelernt hat. Sie war nicht so sanft wie die Stimme Lucias und auch nicht so tief wie die von Stratos sie war ungewöhnlich hell und hoch. Vielleicht sogar ein bisschen piepsig wie die Stimme eines Kindes! Verwundert kräuseln sich die schmalen Augenbrauen Linnéas, sie hat in Atrahor noch nie ein anderes Kind gesehen oder gehört noch nie! Doch gerade als die Verwunderung und Freude über sie hereinbrechen will erschrickt sie.. Sie will was? Die Nase wird gerümpft und das Mädchen gemustert. “Du willst was? Spielen?“
[21:20] Fremde Cyara nickt lächelnd. Ja. Mit dir! Sie blickt das Mädchen erwartungsvoll an, doch ihr eigenartig erwachsener Gesichtsausdruck macht sie ein wenig nervös, sodass sie sich ihren Stoffhasen unter dem Arm hervor zieht und eines der Schlappöhrchen in ihren Mund steckt. Ein wenig nervös kaut sie darauf herum. War sie zu direkt gewesen? War das etwa die falsche Frage gewesen? Oder wieso reagierte das Mädchen so komisch... und was war das für ein komisches Ding dort, das dicke komische alte Teil, das das Mädchen mit sich rumschleppte. Konnte man damit auch spielen? Sah nicht sehr interessant aus... Ich... ich bin Cyara... und das is Hasi stellt sie sich und ihr Stofftier nuscheln vor, immer noch halb auf einem von Hasis Schlappohren kauend.
[21:28] MLinnéa ist drauf und dran einen Schritt zurück zu machen. Dieses Mädel da vorne ist so ganz anders als die Personen mit denen sie sonst so zu tun hatte. Da war ihr der grummelnde Zwerg viel lieber, wesentlich lieber. So recht weiß Linnéa nichts mit dem Worten und den Taten der Anderen anzufangen und so ist es eher ein skeptischer Blick aus tiefgrünen Augen der die andere mustert und mit Erschrecken feststellen muss, dass die sich gerade ein Stofftier in den Mund steckte. Angewidert wandert eine Augenbraue erneut hinauf ehe sich Linnéa schüttelt und das Gesicht wieder halbwegs normal aussieht. “Das ist bah!“ Raunt sie Cyara zu und schüttelt den Kopf. “Ich will gar nicht wissen wo der sonst so herum liegt..“ So etwas hat sie ja noch nie erlebt, seit wann steckt man sich denn seine Kuscheltiere in den Mund und überhaupt!? Empört straffen sich die Nasenflügel Linnéas, was soll sie denn mit dem Mädchen nur anfangen, was?? “Man nennt mich Linnéa.“ Gibt sie dann kleinlaut preis wobei sie sich nicht sicher ist ob das so eine gute Idee ist.. Ein solches Mädchen hat sie ja noch nie gesehen.
[21:35] Fremde Cyara || Ein breites Lächeln ziert das Gesicht des Mädchens, als sie das Ohr des Hasens wieder aus dem Mund nimmt. Hallo Lineea. Sie überlegt einen Moment, was das Mädchen damit gemeint haben könnte, als sie sagte das wäre "bah"... aber dann schiebt sie den Gedanken einfach beiseite. Sie musste ja schliesslich nicht immer alles verstehen... egal. Hasi is imma bei mia erklärt sie dem Mädchen stolz. Dann blickt sie wieder auf das komische Dings das das Mädchen mit sich rumschleppte. Das war sicher nicht so kuschelig wie Hasi... Was is das denn? Sie deutet auf das Buch. Und was machs du damit?
[21:42] MLinnéa läuft ein kalter Schauer über den Rücken als sie das durchnässte Hasenohr begutachtet. Schüttelnd widmet sie sich wieder Cyara die so ganz anders ist als sie selbst. “Schön.“ Flüstert sie heiser und zwingt sich zu einem zarten Lächeln. Diese Hasenpuppe macht auch keinen anderen Eindruck als ständig mit geschleppt zu werden allerdings machen ihre Bücher auch keinen besseren. “Pass nur gut auf ihn auf sonst geht er noch kaputt.“ Fügt sie bei doch ob das jetzt der richtige Rat gewesen ist bleibt fraglich. Sie versteht sich nicht darauf mit Altersgenossen zu reden, irgendwie waren die meisten Gesprächspartner älter als sie. “Was das ist?“ Erstaunt weiten sich die Augen Linnéas und ungläubig beäugt sie Cyara. “Das ist ein Buch. Darin kann man lesen und das mache ich auch damit, lesen.“ Wunderbare Geschichten über Helden und Ritter, über Räuber und adlige und natürlich über die Römer und Griechen. Die alten Heldensagen über Götter und.. Schwärmerisch zeichnet sich ein Lächeln auf die Lippen Linnéas.
[21:46] Fremde Cyara runzelt die Stirn und beugt sich ein wenig näher zu dem anderen Mädchen um das Buch zu begutachten. Sie hällt dennoch einen gewissen "Sicherheitsabstand" ein, da sie wohl merkt, dass die andere sie nicht so sehr zu mögen schien. Lesen... murmelt sie vor sich her. Und dann? Was macht man wenn man genug gelesen hat? Sie konnte sich das nicht ganz vorstellen. Dann hatte man das Buch also irgendwann gelesen und dann war es nutzlos? Und was liest man darin? Gibt es denn mehr solche Dinger? Viele Fragen auf einmal, aber wenn sie schon einmal jemanden traf, der sich überhaupt mit ihr unterhielt, dann wollte sie das auch ausnutzen. Sonst gab es ja niemanden, der sie beachtete...
[21:53] MLinnéa verwirren die Fragen der Anderen eindeutig. Das hätte sie nie für möglich gehalten, ein Mädchen das nichts von Büchern versteht? Dabei halten sie so wunderbare Dinge fest, wahre und ausgedacht. Geschichten und Begebenheiten. Seufzend lässt sie die Fragen auf sich niederprasseln. “Hat dir noch nie jemand vorgelesen?“ Kommt es verstohlen über die rosigen Lippen. Einige der dunklen Haarsträhnen werden aus dem Gesicht gestrichen und an den feinen Zügen entlang geführt bis hinter das linke Ohr. “Du liest sie einfach und wenn du keine Lust mehr hast legst du sie weg und nimmst dir ein anderes oder machst etwas anderes.“ Entgegnet sie denn das ist für sie das normalste auf der Welt. Wenn sie nicht gerade in eines der Bücher vertieft ist, streift sie durch Atrahor und erkundet es. “Na man ließt was dort steht. Märchen, Mythen, Sagen oder was auch immer man lesen möchte.“ Hat sie noch nichts von den alten Schriften gesehen? Keine zusammengerollten Pergamente die vor hunderten von Jahren geschrieben wurden? Nicht von alldem..? Vielleicht hatte dieser Bursche Recht, vielleicht war seine Verwunderung richtig weil es ungewöhnlich ist mit einem solchen alter zu lesen? Linnéa gibt sich einen Ruck und öffnet die Lippen. “Liest du denn nicht oder lässt dir vorlesen? Wie alt bist du denn?“ Irgendeine Erklärung muss es dafür doch geben.
[21:56] Fremde Cyara ist verwirrt von so vielen Gegenfragen. Ich bin 5... und... vorlesen? Wer... nein... Wer soll mir denn vorlesen? hatte sie fragen wollen... aber irgendwie wollen die Worte nicht so recht über ihre Lippen kommen. Wie schlau das andere Kind doch war. Und wie sehr sie sie beneidete. Nein, sie hatte niemanden, der ihr etwas erzählte, niemanden, der ihr das Lesen beibringen konnte und niemanden, der ihr jemals ein Buch gegeben hatte. Ein Seufzen kommt über ihre Lippen, als sie die Schultern hängen lässt.
[22:01] MLinnéa beobachtet das andere Mädchen, was soll sie auch anderes machen wenn ihr etwas so seltsam fremd vorkommt. Jede Bewegung versucht sie sich einzuprägen wobei ihr die hängenden Schultern nicht entgehen. Fragend wird ein Blick gen Cyaras Augen gelenkt. Hat sie etwas Falsches gesagt? Eindeutig sonst würde das Kind nicht so reagieren wie es in diesem Augenblick. “Ich bin 6. Was hast du denn?“ Woher soll Linnéa auch wissen, dass es niemanden gibt der ihr vorlesen kann so etwas steht niemandem auf der Stirn geschrieben obwohl es oft einiges einfacher machen würde doch wer will das schon? Bei dem Gedanken beschriebene Stirnen lesen zu können überkommt sie ein seichtes Grinsen, wäre eine sehr lustige Idee.
[22:14] Fremde Cyara seufzt nur noch einmal, nimmt den Hasi noch doller in den Arm als eh schon und blickt das Mädchen dann wieder an. Ja, was um alles in der Welt hatte sie denn? Denn eigentlich war sie doch glücklich... und dann... in Anbetracht der Dinge... dieses Mädchen hatte so viel mehr als sie selbst, es konnte lesen und wahrscheinlich konnte sie auch diese komischen Zeichen machen, die andere dann wieder lesen konnten. Und sie hatte gedacht sie würde endlich jemanden zum Spielen finden. Was war sie nur für ein Dummkopf. Die Haltung des Mädchens verriet doch gleich, dass sie etwas besseres war. Wieso sollte sie sich mit ihr, einem kleinen schmutzigen Straßenkind abgeben?? Was hatte sie bloß gedacht... Ein Schauer überläuft die Kleine und sie muss blinzeln um die Tränen zurückzuhalten, die sich durch ihre Augen hinaus aus dem Körper stehlen wollen. Aber sie würde nicht vor diesem Mädchen weinen... nein, überhaupt vor niemandem. Ich... muss... jetz... weg... bringt sie noch heraus, ehe sie sich umdreht und wegläuft. Niemand, nein, wirklich niemand würde sehen dass sie weinte.
[22:21] MLinnéa / Cyara wird ungläubig betrachtet, was hat sie denn nur? Scheinbar ist Linnéa der anderen mit ihren Worten zu nahe getreten hatte Dinge in ihr ausgelöst die sie nicht beabsichtigt hatte und jetzt kann sie sich nicht einmal entschuldigen. “Auf Bald.“ Kommt es noch über ihre Lippen ehe sie lediglich dem Schatten Cyaras einen blick schenken kann. Und das ist sie weg, schwirrt es durch ihren Kopf. Wieso Cyara so vernarrt darauf ist lesen und schreiben zu können würden andere wohl nicht verstehen, wieso sie neidisch auf Linnéa ist auch nicht wo sie doch so viel hat. Erfahrungen in ihrem Leben, alles was Linnéa verwehrt blieb. Die Grünäugige kennt keine Spiele mit anderen, kennt es nicht in der Gesellschaft anderer Kinder zu leben… Ein leises Seufzen perlt über die rosigen Lippen als sie auf das Buch hinab blickt und mit den Schultern zuckt. Jetzt hat sie irgendwie keine Lust mehr darauf zu lesen. Es wäre wohl das Beste wenn sie erst einmal geht und sich eine andere Beschäftigung sucht.
21.3.09 14:21


Biographie für Sternenpriesterin Kiara Mail schreiben


Sternenpriesterin Kiara 


Titel:
Level: 1
Alter seit DK: 35 Tage
Wiedererweckt: 2x
Rasse: Mensch
Geschlecht: Weiblich
Spezialgebiet: Mystische Kräfte
Tier: Feendrache
Drachenkills: 72
Bester Angriff: 408
Ansehen: 


Hausnummer: 41
Pokale:
Bronzener DrachenPokal
Gildenmitgliedschaft: Bogenschützen Anoriens [~BA~]
Rank: Neuling

Bio:
~Sternenpriesterin Kiara~

Kiara ist die Tochter von Seblon, jedoch
nicht die Fenjas. Ihre leibliche Mutter
lernte sie nie wirklich kennen, da
diese schon sehr bald nach der Geburt
des Mädchens starb.
So lebte sie lange Zeit alleine mit
Seblon, der erst als Kiara älter war
eine neue Liebe, Fenja, fand.

Kiara ist eine sehr aufgeschlossene
junge Frau. Sie ist sehr kontaktfreudig
und hat die Scheu, die sie als kleines
Kind vor Männern hatte doch recht gut
überwunden.





Kiara absolvierte eine Ausbildung zur
Priesterin in einer Nachbarstadt namens
Satu Mare, in welcher sie Liam
kennen lernte.
Die beiden verbindet weitaus mehr als
eine enge Freundschaft, jedoch scheinen
sie dies noch nicht zu merken.







Nun hofft sie, mit Hilfe ihrer
Ausbildung und der Kraft der Götter eine
angesehene Priesterin in Anorien zu
werden und vielleicht auch selbst einmal
das Ehegelübde vor dem Altar abzulegen.
Doch zunächst einmal muss sie
Liam ihrem Vater vorstellen und
ihre neue Familie kennen lernen...


23.7.08 21:36


[13:02] Admin Seblon huscht durch das Haus.
[13:03] Seblons Fenja sagt: "Was bist so Aufgeregt heute?"
[13:04] Admin Seblon sagt: "Weiss net irgendwas passiert heute, meine alten Knochen sagen es mir."
Leise klopft es an der Türe. Doch nicht nur die Hand, die diese berührte, sondern auch Kiaras Herz klopft. Sie war viele Jahre fort gewesen, um ihre Ausbildung zur Priesterin zu vollenden, denn auch dieses Dorf brauchte schliesslich eine Priesterin. Und seitdem sie wieder durch die Tore Anoriens getreten war, war auch eine halbe Woche vergangen. Sie hatte sich bisher nicht hier her getraut, denn Gerüchte im Dorf besagten, dass Seblon eine neue Frau gefunden hatte, Arlair einfach so verschwunden war und die kleine Familie von Seblon nun fröhlich hier im Dorf lebte... Vielleicht zu fröhlich, denn was wenn sie dieses Familienleben jetzt zerstörte? Sie platzte jetzt einfach so in das Leben der anderen hinein... und gehörte ja eigentlich gar nicht dazu! Angespannt wartet sie darauf, dass jemand die Tür öffnet. ( Sternenpriesterin Kiara)
[13:06] Seblons Fenja öffnet die Tür, Vor Ihr steht eine hübsche junge Frau "Guten tag, was kann ich für sie tun?"
[13:08] Dunkle Seele Liam beobachtet "seine" Kiara von einer Seitengasse aus. Er würde abwarten, wie das erste Treffen so vonstatten ging und darauf warten, dass Kiara ihn dann ihrem Vater vorstellte... Schliesslich waren sie jetzt zusammen, da sollte er ihn doch wenigstens mal kennen gelernt haben. So war zumindest Kiaras Logik. Er selbst war von dieser Idee nicht wirklich angetan. Als sie klopft, wartet auch er gespannt ab, doch noch bevor die Türe geöffnet werden kann, zieht er sich in die Schatten der Hauswände zurück, unsichtbar für denjenigen, der die Türe öffnet.
Wer hat da geklopft?, wer will da was, wo bleibt Fenja? geht ebenfalls zur Türe und traut seinen Augen nicht soll es wahr sein ist es wirklich seine kleine, so lange nicht gesehene Tochter Kiara, sein kleiner Stern stottert bringt er nur ein " Kiara" hinaus. ( Admin Seblon )
[13:11] Sternenpriesterin Kiara betrachtet die Frau, die ihr soeben die Türe geöffnet hatte. Sie schluckt, gestikuliert, lässt dann schliesslich die Hände fallen. So schüchtern hatte sie sich seit monaten nicht mehr gefühlt. Dann räuspert sie sich schliesslich. Ehm... also... ich bin... mein Name ist Kiara. Ich... weiter weiss sie nicht. Ja, was wollte sie hier eigentlich. Am Liebsten würde sie sich sofort wieder umdrehen und verschwinden, dorthin, wo sie hergekommen war. Konnte das hier denn SO schwer sein? Ich... möchte zu... Seblon... meinem Vater. So, nun war er herraus. Mochte die fremde Frau denken was sie wollte. Hoffentlich hatte ihr Vater ihr erzählt, dass er vor ihr schon Kinder bekommen hatte...
Und da stand er auch schon vor ihr. Papa... haucht sie nur. ( Sternenpriesterin Kiara)
[13:14] Admin Seblon sagt: "meine Kiara! Er umarmte sein Kind herzlich!"
[13:16] Sternenpriesterin Kiara schliesst die Arme ebenfalls um ihren Vater um sich an ihn zu drücken. Mittlerweile war sie fast so groß wie er. Die Größe hatte sie definitiv von ihm geerbt, nicht von ihrer Mutter. Sie ist sich jedoch der Blicke der anderen Frau bewusst, der Frau, die die Türe geöffnet hatte. Ob das wohl... seine neue Frau war? Und ob sie sie wohl mögen würde?
[13:17] Seblons Fenja hatte tränen in den Augen, natürlich wusste Sie von Seblons Kindern und auch was sie über die Jahre so machten. er ist ganz gerührt muss ich wohl mal die junge Frau hinein bitten " Treten Sie doch ein! auf die Tür zum Wohnzimmer zeigend.
Als er um die Ecke lugt und Kiara eng umschungen mit ihrem Vater entdeckt, muss Liam in sich hinein grinsen. Das lief doch schonmal gar nicht so schlecht... ( Dunkle Seele Liam)
[13:18] Sternenpriesterin Kiara löst sich wieder von ihrem Vater und nickt der Frau zu. Vielen Dank. Dann tritt sie ein.
[13:19] Admin Seblon hilt sein Kind noch immer fest im Arm und machte sich gemeinsam mit Kiara auf dem Weg ins Wohnzimmer.
[13:20] Seblons Fenja ging ersteinmal in die Küche die junge Frau wird durstig sein und sie soll ersteinmal ein Paar Minuten mit ihrem Vater alleine sein.
[13:22] Dunkle Seele Liam beobachtet dann, wie die Türe sich schliesst. Sollten sie erst mal alleine sein, das würde Kiara sicher gut tun. Er würde hier warten... Er lässt sich an der Hauswand hinunter gleiten und zieht die Beine an den Körper.

[13:21] Sternenpriesterin Kiara betritt das Wohnzimmer und blickt sich erst einmal um. Viel hatte sich verändert, seit sie das letzte Mal hier gewesen war, doch viele Dinge waren ihr immer noch aus ihrer Kindheit bekannt. Ihr habt angebaut, nicht? Es ist alles so viel... größer als damals... meint sie staunend.
[13:21] Admin Seblon sagt: "nimm doch Platz, es ist doch immernoch dein Zu hause auch wenn viel passiert ist über die Jahre."
[13:22] Admin Seblon sagt: "Ja, Fenja mit der ich glücklich verheiratet bin haben nicht nur das haus vergrößert, etwas stockend wir haben auch die familie vergrößert."
[13:24] Admin Seblon sagt: "Du hast 3 brüder und 5 schwestern dazu bekommen. etwas stolz aber auch ängstlich was kiara dazu sagen würde guckend."
[13:24] Sternenpriesterin Kiara nimmt auf einem gemütlichen Sessel platz, dann nickt sie Ja, ich habe viel davon gehört. Man spricht sehr viel vo deiner Familie im Dorf. Sie lacht. Nur erkannt hat mich keiner... ich denke, ich war einfach zu lange weg. Und von der "kleinen" Kiara ist ja jetzt auch nicht mehr viel übrig... Sie blickt an sich hinab auf die Robe, die sie dank ihrer Ausbildung zur Priesterin nun tragen darf.
[13:25] Sternenpriesterin Kiara entfährt nur ein leises Oh... Dass es so viele neue Geschwister waren hatte sie nicht gewusst.
[13:27] Admin Seblon sagt: "Wie ich sehe hast du deine Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen? eigentlich hat er nix anderes von seiner ehrgeizigen Tochter erwartet. Ich hoffe du wirst wenn du es möchtest denkt er nur deine geschwister bald kennenlernen.""
[13:29] Seblons Fenja kommt mit Tee und Gebäck zu den zweien ins Wohnzimmer. "kann ich Ihnen etwas anbieten?"
[13:32] Sternenpriesterin Kiara nickt. Ja, ich war unter den Besten meines Jahrgangs... Sie hatte geschuftet und gelernt um diesen Platz zu erreichen. "Unter den Besten" war noch untertrieben, sie war die Beste gewesen... aber so wollte sie das nicht sagen. Sie hatte ihren Vater mit der Ausbildung stolz machen wollen, aber sie wollte nicht prahlen. Und zudem hoffte sie, dass es sie hier in der Kapelle ihrer Arbeit nachgehen lassen würde. Als er von ihren Geschwistern redet, lächelt sie schüchtern. Sie hat ein bisschen Angst, dass sie sie nicht mögen könnten... Und wo war eigentlich Fenja hin gegangen? Ja... ich... ich würde sie gerne alle kennen lernen. meint sie und fügt in Gedanken hinzu, dass sie aber nicht will, dass sie das Gefühl haben, sie wollte sich jetzt in die Familie einschleichen.
[13:34] Sternenpriesterin Kiara blickt auf, als sie Fenjas Schritte vernimmt und lächelt sie freundlich an Oh ja gerne... Sie nimmt sich einen Keks vom Teller. Kekse waren schon als Kind immer gerne von ihr genommen worden. Und... bitte dutz mich, ja? bietet sie Fenja an.[13:36] Admin Seblon sagt: "Sowas höre ich gern. stolz über seine Tochter strahlte er übers ganze gesicht. Vielleicht hast du sogar schon eine Deiner Schwestern getroffen, Flora sie führt ihr ein Blumenlädchen in Anorien."
[13:38] Sternenpriesterin Kiara schüttelt den Kopf Nein, mit jemandem geredet habe ich noch nicht. Ich habe den Laden gesehen, ja, aber hinein habe ich mich ehrlich gesagt nicht getraut. Langsam scheint sie sich ein bisschen wohler zu fühlen, der Tee und das Gebäck unterstützen dies nochmal. Ich habe auch dein Gasthaus von aussen bewundert. Es ist wirklich toll geworden!
[13:38] Seblons Fenja sagt: "Gut, dann bin ich aber auch nur Fenja und du. lächelt sie die junge Frau an."
[13:39] Seblons Fenja sagt: "Ja die leute besuchen es gerne und fühlen sich dort wohl."
[13:41] Sternenpriesterin Kiara nickt. Mit Fenja und du konnte sie gut leben. Ich habe den Duft schon von aussen genossen. Der Laden riecht wirklich phantastisch! Macht sie auch Gestecke und sowas? Wenn wir... naja, wenn ich hier als Priesterin arbeiten dürfte Sie wirft Seblon einen fragenden Blick zu ...dann könnte sie ja die Gestecke für Hochzeiten und sowas machen!? Ich wette sie kann das richtig gut.
[13:44] Admin Seblon beobachtet seine Tochter wie schön sie ist, eine richtige Frau die Männer werden ihr zu Füßen liegen bei Ihrer Schönheit. Oder hat sie gar schon Ihre große Liebe gefunden?
Kiaras Blick fällt wieder auf ihren Vater. Sie fragt sich, was er wohl denkt. Was ist los, Papa? Worüber denkst du nach? ( Sternenpriesterin Kiara)
[13:48] Seblons Fenja sagt: "Ja, unsere Flora lebt für ihre Blumen, naja und Ihren Ruvid dieser hat im garten ein gewächshaus die beiden lieben Pflanzen und sie hat ein Händchen für geschmackvolle Dinge! hat sie jetzt zu sehr für ihre Tochter geschwärmt? Kiara soll nicht denken .. das sie nicht willkommen ist ... ihr Vater hat sich über jahre nix sehnlichster gewünscht. nein, unsere Kinder sind alle aufgewachsen mit "ihrer großen Schwester", das wird sie selber noch erleben wenn sie diese kennenlernt!"
[13:50] Admin Seblon sagt: "Nix,nix ! versucht er abzulenken "Vielleicht nur zu was für einer wunderschönen Frau du geworden bist""
[13:50] Sternenpriesterin Kiara überlegt einen Moment Dann sind Eure... meine Halbgeschwister... schon erwachsen? Sie grübelt nach... wie lange war sie fort gewesen? War es wirklich SO lange gewesen? Aber die Zeit verging ja wie im Fluge...
[13:50] Admin Seblon sagt: "... und ein Priester kann Anorien gut gebrauchen!"
[13:51] Sternenpriesterin Kiara errötet ein wenig und senkt den Blick Naja... die Veranlagung halt, nicht Papa? Ja, sie hatte viel von ihm geerbt, nicht nur die Gene, sondern auch teilweise das Wesen. Aber du siehst auch viel besser aus als damals. Es tut dir gut, wieder eine Frau im Haus zu haben...
[13:52] Sternenpriesterin Kiara blickt wieder auf. Hatte er jetzt sie damit gemeint? Durfte sie jetzt also.... in der Kapelle....!?
[13:55] Seblons Fenja schmunzelte" wir haben unsere Kinder, deine geschwister schnell hintereinander bekommen Silas unser ältester ist 20 und Flora 19.. Flida wird 18, Sidor ist 16, Fyla 14, Seramon 13, Faria wir 12 und unser nesthäckchen Feodora ist 8.
[13:57] Sternenpriesterin Kiara kann nur staunen. Dann waren ihre ältesten Geschwister ja gar nicht so viel jünger als sie selbst.
[13:57] Seblons Fenja sagt: "Silas und Flora haben schon eine eigene Familie. Silas ist verheiratet mit Arlene zusammen haben sie 2 Mädchen und Flora hat Ruvid zum mann sie haben den kleinen Yaron."
[13:58] Admin Seblon sagt: "Ich dachte ich kann mich nie wieder verlieben, nie eine Frau lieben wie Eure Mutter ... doch ... doch wo ich fenja sah es war Liebe auf den ersten Blick ich wusste sie ist es. Und ich hatte recht ich möchte keine andere Frau an meiner seite wie meine fenja."
[13:59] Sternenpriesterin Kiara nickt. Also würde es sicher kein Problem sein, wenn sie jetzt auch einen "Mann" hatte. Ans Heiraten und Kinderkriegen dachte sie zwar jetzt noch nicht, aber vielleicht wäre das der beste Zeitpunkt, um Liam der Familie vorzustellen... Ich habe jemanden aus Satu Mare mitgebracht... sein Name ist Liam. Ich wollte ihn euch gerne vorstellen... spricht sie. Er wartet draussen auf mich. Was die beiden wohl jetzt dazu sagen würden? War das zu plötzlich für sie?
[14:01] Sternenpriesterin Kiara nickt Ich verstehe das Papa. Sie blickt Fenja an. Ja, wahrscheinlich war sie wirklich eine gute Frau für ihn. Sie hatte sie zwar erst in der letzten halben Stunde kennen gelernt, doch irgendwie schien sie zu ihrem Vater zu passen...
Ich hab es gewusst so wunderschön wie sie ist, hat sie einen Mann, aber ist er gut genug für seine Kiara. Soso bist du nur deswegen zurück gekert damit ich dir meine Zustimmung gebe Seblon sprach ein hartes Wort dabei meinte er es nicht so er war ja froh das seine kleine Prinzessin zurück war.Nur hatte er wohl Angst sie gleich wieder zu verlieren. ( Admin Seblon )
Und wenn ihr Liam kennen gelernt habt, dann habe ich noch eine kleine Frage... haben wir hier früher nicht mal einen Stall gehabt? Ich habe keinen mehr entdecken können und da dachte ich mir... wisst ihr, Liam kann so gut mit Tieren umgehen... ob er nicht vielleicht einen kleinen Tierladen aufmachen könnte....!? Erwartungsvoll blickt sie ihren Vater an. ( Sternenpriesterin Kiara)
[14:04] Sternenpriesterin Kiara schüttelt den Kopf Nein... nein, wir wollen nicht sofort heiraten und so... wir gehen das ganz langsam an! Ich wollte nur... weisst du... dass du ihn kennen lernst. So wie ich meine neue Familie...
[14:04] Seblons Fenja schmunzelte über Ihren eifersüchtigen Seblon "Hole Ihn nur rein er soll nicht noch länger in der Kälte warten."
[14:05] Sternenpriesterin Kiara nickt und springt auf um Liam hinein zu holen. Wenige Minuten später steht sie auch wieder an der Türe zum Wohnzimmer. Papa... das hier ist Liam.
[14:09] Dunkle Seele Liam steht hinter Kiara und lugt ins Wohnzimmer. Ihm ist bei der ganzen Sache nicht ganz wohl. Väter waren ja immer das schlimmste... wollten ihre Töchter vor allem und jedem beschützen... Hallo... ich bin Liam. Er weiss nicht genau, was ihn jetzt erwarten wird.

(to be continued)
23.7.08 21:35


Es ist Nacht. Das Dorf liegt still zwischen dem großen dunklen Wald und den Feldern, alles ist ruhig und dunkel. Selbst Seblons Gasthaus ist geschlossen, da es zu dieser Urzeit niemanden mehr gibt, der Elfenwein oder sonstige alkoholische Getränke zu sich nehmen will. Eine Gestalt huscht durch die Nacht, gut verborgen von den dunklen Schatten des Wohnviertels. Leise trappeln die Schritte über die Pflastersteine, ehe der junge Mann am Brunnen halt macht.
Eine weitere Gestalt erscheint aus dem Wohnviertel, nur knapp ein Dutzend Herzschläge später. Auch sie huscht zwischen den Schatten umher, ehe sie sich auf den Weg zum Brunnen macht. Ein wenig ausser Atem kommt sie schliesslich dort an, steht nun genau vor der ersten Person. Ihr Blick ist erwartungsvoll, nur der Mond erhellt ihre blasse Haut und die rötlich-blonden Haare, die ihr in Fransen ins Gesicht fallen. Sie zittert leicht ob der nächtlichen Kälte.
Dunkle Seele Liam horcht auf, als er die Schritte hört. Sein Blick wandert dorthin, wo er eben erschienen war und... ja, da war sie auch schon. Als sie endlich vor ihm steht legt er vorsichtig einen Finger auf ihre Lippen. Dort hatten seine Finger noch nie gelegen, und doch war er so vertraut mit dem Mädchen, das nun keuchend vor ihm stand. Pshhhht... flüstert er, nimmt die Finger wieder von ihren Lippen, obwohl er eigentlich gar nicht will. Wir wollen doch niemanden aufwecken...
Gänsehaut bildet sich auf ihren Armen, als er ihr Gesicht berührt und leise zu ihr spricht. Sie nickt nur, um ihm zu zeigen, dass sie ihn verstanden hat. Aber wieso musste er sie hier nachts treffen? Konnte er nicht tagsüber mit ihr sprechen. Oder... und ihr Herz setzt kurz einen Schlag aus... konnte er das, was heute Abend hier passieren würde nicht vor den Leuten tun, die tagsüber hier auf diesem Platz waren?
Dunkle Seele Liam lässt seine Hand vorsichtig über ihre streifen, hällt sie dann fest in seiner umschlossen. Sie frohr ja... naja, wohl so eine Sache mit Frauen, ständig frohren sie... Er zieht sie zu sich heran, setzt sie auf seinen Schoß um sie zu wärmen, geniesst die Nähe zu ihr.
Sternenpriesterin Kiara seufzt wohlig, als er sie auf seinen Schoß zieht und seine Wärme spüren lässt. Er kochte ja förmlich... nicht, dass er ein Fieber bekam oder so... Und was sollte das hier jetzt eigentlich werden? Mitten in der Nacht auf dem Dorfplatz... was, wenn sie jemand entdeckte. Es passierte schliesslich des Öfteren mal, dass Paare, die nachts im Dorf herumstromerten und sich körperlichen Dingen hingaben vor Gericht gestellt wurden. Nein, solche Dinge wurden in diesem Dorf nicht geduldet!! Sie erzittert nur beim Gedanken daran. Und ausserdem war es Götterwidrig, sich solchen Dingen vor der Ehe zu widmen! Aber wohin ihre Gedanken nur schweiften... sie hatten sich noch nicht einmal geküsst... und überhaupt, es stand ja noch zur Frage, ob er wirklich mehr von ihr wollte, als "nur" befreundet zu sein... Sie wendet ihm den Kopf zu, einen fragenden Ausdruck im Gesicht.

Dunkle Seele Liam lacht leise, als er ihren Gesichtsausdruck liest. Was sie wohl gerade gedacht hatte? Zu gerne würde er ihre Gedanken lesen. Aber wie meistens, so blieb es ihm auch diesmal verwährt. Was hast du denn? fragt er sie stattdessen, wartet gespannt auf eine Antwort. Hoffentlich würde sie nicht aufstehen wollen... ihr frisch gewaschenes Haar roch sooo gut...
Sternenpriesterin Kiara muss dann plötzlich Grinsen. Ich frage mich... was wir hier machen... flüstert sie ihm leise zu. Ich meine... ich finde es schön und alles... aber wieso nachts und wieso auf dem Dorfplatz? Können wir uns nicht an einem wärmeren Ort treffen?
Dunkle Seele Liam runzelt die Stirn. Und wo? Bei deinem Vater zu Hause? Oder vielleicht in dem kleinen Baumhaus, welches du damals als Kind hattest? Wieder lacht er leise, dann schüttelt er den Kopf Nein, ich wollte dich bei Mondschein betrachten, denn nur bei Mondschein, so sagt eine alte Volkssage, findet man heraus, ob eine Frau die richtige fürs Leben ist. Hatte er jetzt zu viel gesagt? Was, wenn sie nicht so dachte wie er...? Aber... wer nicht wagt, der nicht gewinnt. So hatte sein Vater immer gesagt.
Die... die... WAS? stottert die junge Frau. Das war das eigenartigste, was sie je gehört hatte... Du fragst dich, ob ich die richtige bin? Sie ist jetzt hellwach, die Augen weit geöffnet auf ihn gerichtet, der Mond spiegelt sich perfekt in ihnen wider.
Dunkle Seele Liam versucht, ruhig zu bleiben. Er nickt langsam. Ja... seit wir uns kennen gelernt haben... seit ich dich zum ersten Mal sah... damals, in Satu Mare. Ich wusste, dass an dir irgendetwas besonderes ist und ich musste dich kennen lernen... weisst du noch? Eigentlich war es die dümmste Anmache seit Menschengedenken gewesen. Er hatte eines der Tiere, die er immerzu irgendwo verletzt fand, mit nach Hause nahm und aufpeppelte, zu ihr geschickt. Leider hatte sich das Tier, ein kleines Eichhörnchen, welches zwar schlau und flink, nicht aber sehr taktvoll war, genau auf ihren Kopf fallen lassen und sie somit ziemlich erschreckt. Er hatte sich bei ihr entschuldigt und sie hatten ein paar Worte gewechselt. Dann hatten sie sich erst mehrere Tage später wieder gesehen. Er hatte seit der ersten Begegnung nicht mehr an etwas anderes denken können und ständig gehofft, sie irgendwo wieder zu treffen, aber da die Priestergilde ihren Novitzen nur selten Ausgang gewährte war zwischen
dem ersten Treffen und dem Wiedersehen eine ganze Weile vergangen.
Sternenpriesterin Kiara nickt. Ja, ich... erinnere mich... Sie war damals ziemlich sauer gewesen, dass er -oder besser gesagt das Eichhörnchen- sie so erschreckt hatte. Sie hatte seine Entschuldigung entgegen genommen und war gegangen. Aber Männer wollten die Frauen doch schliesslich erobern, oder nicht? Und... was meinst du?
Dunkle Seele Liam fährt ihr vorsichtig mit einer Hand über die Haare. Die Frage ist, was du denkst... Glaubst du wirklich, ich bin nur mit hier her gekommen, um meine Abenteuerlust zu stillen? Nein, es steckte viel mehr dahinter. Er hatte ihre Nähe gesucht. Wenn er ihr Freund, ihr Vertrauter hatte werden können, wieso dann alles überstürzen? Er hatte genau auf diesen Moment gewartet, damit alles perfekt war, damit sie sich immer an diesen Augenblick würde erinnern können. Frauen wollten doch Romantik, oder nicht?
Sternenpriesterin Kiara schluckt. Sie weiss nicht, was sie antworten soll. Am Liebsten würde sie es herausschreien: Ja, ich finde wir passen perfekt zu einander und sollten für immer zusammen bleiben!! Aber genau das traut sie sich nicht, will diesen wunderbaren Moment nicht mit sowas kaput machen. Sie schmiegt ihr Gesicht an seine Hand und nickt einfach nur.
Verstehe nur einer diese Frauen... Wieder muss Liam lachen, als er sie nicken sieht. Du bist ganz schön kompliziert, weisst du das? meint er mit einem Grinsen. Nun gut... wenn das also geklärt ist... dann sollte ich mir hier schnellstmöglich eine vernünftige Arbeit suchen und uns ein Haus bauen. Ich könnte einen Tierladen aufmachen... wenn ich die Genehmigung dazu bekomme. Jeder braucht Tiere und ich... habe nunmal ein Händchen dafür. Was meinst du? Er blickt sie an und seine Augen versinken in ihren. Für einen Moment ist alles still.
Sternenpriesterin Kiara legt einen Finger auf seine Lippen, genau wie er es vorher bei ihr tat. Immer mit der Ruhe und eines nach dem anderen... und einen Schritt haben wir vergessen, hm? Und dann liegen ihre Lippen auf seinen, ein zarter Kuss wird ausgetauscht, ehe sie sich wieder von ihm löst. So, was wolltest du jetzt?
Dunkle Seele Liam schüttelt jedoch nur den Kopf und fängt ihre Lippen wieder ein. Nichts.... murmelt er zwischen zwei Küssen...
RUHE DA UNTEN!!! ertönt es plötzlich aus einem der Häuser und die beiden Gestalten zucken zusammen. KANN MAN DENN HIER KEINE NACHT DURCHSCHLAFEN? GEHT INS BETT IHR ELENDEN NACHTSCHWÄRMER!! Dann klappt jemand ein Fenster zu und es ist wieder still.
Sternenpriesterin Kiara kichert und schmiegt sich enger an Liam. Du... wir sollten wo anders hingehen, meinst du nicht?
Dunkle Seele Liam nickt. Ja, bevor wir noch jemandem den Schlaf rauben... komm, lass uns gehen... Sanft schiebt er sie von seinem Schoß, nimmt ihre Hand fest in seine und zieht sie mit sich, fort in die Dunkelheit, bis aus der ferne nur noch ein leises Kichern zu vernehmen ist.

23.7.08 21:32


Liam Delaunay


 

9. Juni 39
Mein erster Tag in diesem Dorf. Noch immer kann ich die Bilder, welche in meinem Kopf hausen, nicht los werden. Ich musste weg von dort, doch ich bedauere, dass ich meine ehemalige Familie nicht einmal begraben kann. Niedergemetzelt, doch nicht von mir, nein. Ich hätte nie eine Hand an das Schwert gelegt um jemanden zu töten, der sich fast mein Leben lang um mich gekümmert hatte.
Ich erinnere mich noch als sei es heute. Ich war sehr jung, vielleicht gerade 4 Jahre alt, als er mich von der Straße mit nach Hause nahm. Er fragte mich, wie mein Name lautet, doch ich wusste es nicht. "Such dir einen Namen aus..." forderte er mich dann auf. Liam... so würde ich fortan heissen. Er fragte mich, ob ich bei ihm wohnen wolle, ein Teil seines Hauses werden... Natürlich wollte ich!! Und so lernte ich von ihm, das zu werden, was ich bin.

19. Juli 39
Mein Gold geht mir aus. Ich hatte ein wenig Gold bei mir, als ich von meiner alten Heimat floh. Doch nun ist alles ausgegeben. Schliesslich muss ich essen und auch irgendwo schlafen. Die Schenke ist teuer und dreckig. Seit Tagen habe ich kein Bad mehr nehmen können und auch der Hunger quält mich jetzt mehr als zuvor.
Ich werde mir irgendwo etwas suchen müssen....

20. Juli 39
Ich habe einen Strauch im Garten gefunden. Er trägt wunderbare dunkelrote Früchte, die zum anbeissen aussehen. Langsam strecke ich die Hand aus, nehme eine Beere, noch eine, noch eine... bis ich eine ganze Hand voll in meiner Hand halte. Eilig stopfe ich sie in meinen Mund, ich bin wirklich hungrig. Beeren machen nicht sehr satt, doch irgendwie muss ich ja etwas in meinen Magen bekommen. Mir ist schon leicht schlecht gewesen... Da, ein Geräusch hinter mir! Ich wirble herrum, der Saft der Beeren tropft von meinem Kinn. Erwischt! Ich zucke zusammen. Würde sie mich an die Wachen verpfeifen? Doch sie lächelt nur, anscheinend findet sie es urkomisch, dass sie mich so erwischt hat.

21. Juli 39
Sie hat mich mitgenommen. Nun bin ich bei ihr zu Hause. Ich bekam ein Bad, frische Kleider und etwas zu Essen. Sie erzählte mir, dass sie viele Brüder hat, die alle älter als sie selbst sind. Vielleicht kann ich ihr ja ein wenig bei der Hausarbeit helfen, um Essen zu bekommen...

22. Juli 39
Sie will mir ihre Familie vorstellen. Nor, eigentlich Noreen, so heisst das Mädchen, welches mich bei sich aufnahm und pflegte. Ich bin aufgeregt, denn sie meint, ihre Familie würde sich sicher um mich kümmern.

30. Juli 39
Es hat eine Weile gedauert, bis ich die Familie endlich kennen lernen konnte, doch jetzt ist es umso schöner. Ich habe ein Zimmer im Haus bekommen, darf die Hausherrin und ihren Mann "Mutter" und "Vater" nennen. Es fällt mir schwer, sie so zu nennen, denn der Verlust meiner Ziehfamilie und vor allem meiner kleinen Schwester schmerzt mich immer noch sehr.

5. August 39
Ich habe ein Mädchen kennen gelernt. Ihr Name ist Karra und ich traf sie im Garten. Sie gefällt mir sehr mit ihrer unbeschwerten Art und ihrer Lebensfreude. Ich hoffe, dass ich sie wiedertreffen werde.

6. August 39
Ich habe die ganze Zeit im Garten auf sie gewartet und meine Mühe wurde belohnt! Sie kam wieder und wir haben uns eine Weile unterhalten und sind im Garten spazieren gegangen. Sie hat mir viel von sich erzählt und ich habe ihr meine Lebensgeschichte preis gegeben. Das Lied, welches ich gestern summte, scheint ihr gefallen zu haben. Ich sang es ihr noch einmal vor, so dass sie es sich besser behalten kann. Ich mag es, wenn sie die Töne leise vor sich her summt.

7. August 39
Gestern Abend habe ich sie zum Essen eingeladen. Ein richtig schönes Candellight Dinner, leider nur in der Schenke, aber einen anderen Ort, an welchem man ungestört zu Abend essen kann, gibt es leider nicht. Wir aßen Wildschwein und tranken Wein, unterhielten uns über alle möglichen Dinge... Es war ein sehr schöner Abend!
Ich habe ihr versprochen, dass ich ihr einen Ort zum Schlafen besorgen würde, damit sie nicht in den Feldern ruhen muss.

12. August 39
Ich habe einen Schlüssel für sie im Haus meiner neuen Familie organisiert. Sie hat nun eine eigene Kammer, in welcher sie schlafen kann. Ich freue mich, dass wir nun unter dem selben Dach wohnen können.

19. August 39
Ich werde mir wohl bald eine Arbeit suchen müssen, denn meiner neuen Familie möchte ich nicht immer zur Last fallen.

30. August 39
Ich habe mich an einen Ritterorden gewand. Vielleicht kann man mir hier helfen, eine rechtmäßige Arbeit zu finden. Die Nonne, mit der ich sprach, gab mir ein Bett in einem Zimmer mit 10 anderen Jungen, die allesamt zu Knappen ausgebildet werden. Vielleicht habe ich ja Glück und werde irgendwann auch einmal von jemandem ausgewählt.

5. September 39
Das Leben hier ist hart. Wir müssen um 5 Uhr morgends aufstehen und den Stall ausmisten. Danach bekommen wir ein karges Frühstück und danach folgen die Trainingsstunden. Wir trainieren mit Holzschwertern. Die meisten der Jungen sind ziemlich schlecht im Schwertkampf. Aber was rede ich denn? Ich wurde von klein auf in dieser Kampfart unterrichtet... kein Wunder, dass die anderen Bengel keine Ahnung davon haben, sie haben ja gerade erst angefangen zu trainieren...

20. September 39
Ich sollte im Schwertkamp gegen einen anderen Jungen antreten, damit unser Meister sehen kann, was ich so drauf habe. Ich kenne den Namen des Jungen nicht, aber er kommt aus einem anderen Zimmer als ich, weshalb das nicht sehr verwunderlich ist. Er hat rabenschwarze Haare und eine sehr dunkle Hautfarbe. Er kämpft sehr gut, doch war es eigentlich von Anfang an klar, dass ich gewinnen würde.
Ich bin nicht eitel, aber im Schwertkampf kann mir wirklich keiner etwas vormachen!

29. September 39
Ein Mann kam, edel sein Aussehen, um einen Knappen an sich zu nehmen. Der Junge, der früher immer das Bett über meinem hatte, wurde von ihm ausgewählt. Ich hoffe, es nimmt mich auch bald jemand zu sich.

3. Oktober 39
Wir lernen auch Lesen und Schreiben. Dies sind ebenfalls Dinge, die ich schon vorher erlernt hatte, aber es macht mir trotzdem Spaß, es endlich wieder tun zu können. Ich hatte mir zuvor schon die Bücherei von Atrahor angeschaut, aber in diesen Hallen lauern echte Schätze. Ich glaube, dass ich die Nonnen mit meinem Wissen oftmals in den Wahnsinn treibe, denn sie können mir nicht mehr viel beibringen, was ich nicht schon gelernt habe.

15. Oktober 39
Ich sehne mich nach den Texten der Caerdicci, welche ich früher übersetzt habe. Hier ist es ziemlich langweilig, jeder Tag vergeht genau so wie der zuvor. Ich hoffe, dass bald jemand kommt, der mich hier raus holt. Lange habe ich keine Lust mehr, mich auf diesem Wege nach Arbeit umzusehen. Mir strebt nach etwas... bedeutenderem!!

20. Oktober 39
Ich bin nun wahrlich ein Knappe. Meine Suche nach einer Arbeit hat sich also gelohnt!
Als meine Herrin schliesslich die Halle betrat und eine alte Nonne uns zu ihr brachte, auf dass sie sich einen aussuchen sollte, wählte sie mich. Ich kann es immer noch nicht glauben!!

23. Oktober 39
Ich habe darum gebeten, meine Familie aufsuchen zu dürfen, um ihnen von meinem neuen Leben als Knappe zu erzählen. Auf dem Dorfplatz traf ich Noreen, die gerade auf der Suche nach etwas essbarem war. Sie ist eine Vampiress, gewusst habe ich das schon lange. Ich persönlich würde davor zurückschrecken, einen Menschen zu beissen und sein Blut zu trinken, aber anscheinend macht es ihr sogar Spaß.
Sie hat sich für mich gefreut, als ich ihr davon erzählte, dass ich nun eine Arbeit gefunden habe. Zusammen wollen wir Mutter und Vater besuchen und ihnen davon erzählen.

29. Oktober 39
Mein Bruder hat mich kontaktiert. Bisher habe ich nur Noreen, meine Schwester, und meine Eltern, Crysto Melanco und Guerais, kennen gelernt. Guerais' Sohn, ihr einziger leiblicher Sohn, heisst Ceceil. Er schreibt, wenn ich Fragen habe oder ihn treffen möchte, dann soll ich nur Bescheid sagen. Was für ein Wunder eine richtige Familie doch ist.

31. Oktober 39
Ich habe Karra schon lange nicht mehr gesehen. Mein Herz schreit nach ihr, ich bekomme keine Ruhe mehr. Vielleicht sollte ich mich an die Kugel halten, welche sie mir gab. Die Zauberkugel, welche ihr Herz symbolisiert, wie sie mir sagte. Vielleicht sollte ich es wagen, einen Blick hinein zu werfen...

 

1.10.07 13:41


Ein Junge verlässt die Schenke. Er reibt sich seinen Bauch und sieht sehr zufrieden aus. Ein däftiges Mahl hatte er von Cedrik für sein Gold erhalten, einfach, aber sehr sehr lecker. Er dreht sich herrum zu dem Mädchen, welches während des Essens stumm ihm gegenüber gesessen und ihm zugeschaut hatte. Sie kannten sich jetzt schon eine ganze Weile, doch immer noch war sie wie ein Buch, welches er noch nicht zu Ende gelesen hatte für ihn, voller Rätsel und mit eigenartig viel Wissen für ihr Alter. ( Bauernjunge Liam)
> [16:43] Zeitreisende Kiara verlässt nach Liam ebenfalls die Schenke. Sie hatte sich während des Essens sehr zurück gehalten und ihn nicht ausgefragt, wie sie es eigentlich wollte. Aber vielleicht würde sich nun die Gelegeneheit dazu ergeben. Lächelnd deutet sie auf den Brunnen. Sollen wia uns da hin setzn? fragt sie ihn vorsichtig. Oder is dir ein Verdauungsspaziergang im Garten lieba?
> [16:46] Bauernjunge Liam schüttelt den Kopf Nein, wir können uns gerne dort hin setzen. Er geht auf den Brunnenrand zu und lässt sich auf ihm nieder, wippt ein wenig mit den Beinen. Ja, das Essen war wirklich gut gewesen. Noch einmal streicht er über seinen nun vollen Bauch und lächelt. Wieso hast du mich gesucht? fragt er sie gerade herraus. Es erstaunte ihn immer wieder, wie einfach es für die kleine Kiara doch war, ihn aufzuspüren.
> Lächelnd lässt sich das Mädchen neben ihm auf dem Brunnenrand nieder, wackelt ebenfalls mit den Beinen. Gegessen hatte sie schon zu Hause und ausserdem sparte sie gerade ihr Gold für andere Dinge. Das Stehlen war ja auch keine feine Arbeit, das tat sie wirklich nur in Notfällen, wie wenn sie einmal wieder durch die Zeit reisen musste. Ich finde dich.... interessant. Ich wollte eigentlich nur sehen, wie weit du mit deiner Arbeit gekommen bist. Wieder grinst sie ihn an. ( Zeitreisende Kiara)
> [16:50] Bauernjunge Liam zuckt mit den Schultern Sooo interessant bin ich auch nicht. Ich habe eine Aufgabe zu erfüllen, ich bin nicht zum Spaß hier... meint er nur, lässt seinen Blick über den Platz gleiten. Es ist nicht sehr oft viel los hier, oder?
> [16:50] Zeitreisende Kiara schüttelt den Kopf Nein, dieses Dorf ist recht ruhig. Ein wenig zu ruhig für meinen Geschmack. Ist es bei dir zu Hause anders? will sie von dem Jungen wissen.
> [16:52] Bauernjunge Liam überlegt einen Moment. In Satu Mare war eigentlich fast immer etwas los. Dann nickt er Ja, eigentlich ist bei mir zu Hause immer etwas los. Viele Wesen leben dort, aber der Hang zum Bösen ist dort deutlich mehr spürbar. Hier scheint alles so.... friedlich... meint er nachdenklich.
> Die Miene des kleinen Mädchens wird ebenfalls nachdenklich. Gibt es dort mehr Kinder als hier? fragt sie ihn weiter aus. ( Zeitreisende Kiara)
> [16:56] Bauernjunge Liam nickt Ja, sehr viel mehr. Hier gibt es nur dich, habe ich Recht? Die anderen Dorfbewohner sind älter als du.... um einiges älter. Aber wirklich wen zum Spielen gab es als ich klein war auch nicht. Entweder die Kinder waren älter als ich, oder noch zu klein zum Spielen, oder ihre Eltern hielten sie die meiste Zeit zu Hause. Aber es gibt dort einen Kindergarten und eine richtige Schule. Und wenn man mit der Schule fertig ist, dann kann man die Universität besuchen, da kann man noch mehr lernen. Ich weiss noch nicht, ob ich später dort hin gehen will... Man lernt dort aus Büchern... Ich mag Bücher, aber ich will auch vom richtigen Leben lernen. Er verstummt. Würde die Kleine seinen Gedanken überhaupt folgen können, oder ist sie dafür noch zu klein?
> [16:59] Zeitreisende Kiara hört ihm aufmerksam zu. Eine Schule gibt es hier auch.... aber ich glaube, es gibt keine Lehrer, die hier lehren. Ich lerne immer alles direkt von den Leuten, die ich kenne. Nienor ist meine Lehrerin, was die speziellere Art von Ausbildung angeht, alles andere lerne ich von Arlair... und noch einer anderen Person. Sie verstummt. Ihr älteres Ich hatte sie schon eine ganze Weile nicht mehr getroffen. Ob ihr wohl etwas zugestoßen war?
> [17:00] Bauernjunge Liam runzelt die Stirn Eine andere Person? Es ärgert ihn ein wenig, dass sie ihm nicht offen alles erzählt. Zwar hatte er auch nicht alles von sich erzählt, aber irgendwie ärgert es ihn schon. Arlair... die Schwester des kleinen Mädchens, Seblons Erstgeborene... sie hatte er auch noch nicht kennen gelernt, aber schon viel über sie von Kiara erfahren.
> [17:03] Zeitreisende Kiara nickt Ja, eine andere Person. Nimm es mir nicht übel, aber ich kann dir noch nicht von ihr erzählen... Wieder lächelt sie ihn an, diesmal etwas entschuldigend drein blickend. Was hast du denn bisher rausgefunden? fragt sie ihn dann, um ihn auf ein anderes Thema zu lenken.
> [17:07] Bauernjunge Liam überlegt einen Moment. Sollte er ihr wirklich erzählen, was er bisher herrausgefunden hatte? Konnte er ihr vertrauen? Als er sie lächeln sieht muss er auch grinsen. Er hatte das kleine Mädchen in der letzten Zeit wirklich lieb gewonnen. Er nickt, er würde es ihr erzählen. Also gut, ich weihe dich ein fängt er an Also... du hattest mir von Kimie erzählt. Ich habe sie kurz nachdem wir mit einander geredet hatten getroffen, zusammen mit einem Merik. Ich habe die beiden gefragt, ob sie etwas wüssten über Anorien und die Geschichte des Dorfes. Sie konnten mir einiges erzählen und sie haben wirklich einmal hier gelebt. Merik hat einen Sohn, Takeo, das habe ich von meiner Mutter erfahren. Er ist ebenfalls hier... und das ist alles, was ich bisher raus kriegen konnte.
> [17:09] Zeitreisende Kiara macht große Augen, als der Name Takeo fällt. Oh... ich habe Takeo schon einmal getroffen. Er hat blaue Haare, das ist mir sofort an ihm aufgefallen. Er hat auch eine Schwester, mit ihr habe ich mich unterhalten. Sie hat ebenfalls diese blauen Haare. Sie lächelt. Blaue Haare waren etwas ganz seltenes und besonderes in diesem Dorf. Ich glaube sie heisst Kirika oder so.... meinst du sie war auch im alten Anorien?
> [17:11] Bauernjunge Liam schüttelt den Kopf Nein, ich glaube nicht. Aber warte mal.... Kimie hat auch blaue Haare. Er überlegt wieder einen Moment. Vielleicht ist Takeo ja der Sohn von Merik UND Kimie... und diese Kirika vielleicht auch... aber Kimie und Merik wirkten etwas unsicher im Umgang mit einander. Meinst du, sie haben sich getrennt?
> [17:13] Zeitreisende Kiara schüttelt nun ihrerseits den Kopf Aber dann hättest du sie doch nicht mit einander angetroffen. Wenn man sich trennt, dann ist man doch meistens zerstritten... Es gefällt ihr, so mit Liam zu diskutieren und zu spekulieren. Ihre Augen leuchten vor Freude. Endlich war mal etwas los hier...
> [17:15] Bauernjunge Liam schmunzelt Meinst du sie haben sich gestritten und ich bin dazwischen geplatzt? Oder vielleicht wurde einer von ihnen entführt.... Meine Mutter hatte etwas gesagt von wegen, dass Kimie nicht mehr im Dorf war und Merik alleine mit Takeo war...
> [17:17] Zeitreisende Kiara überlegt einen Moment Ja, vielleicht wurde sie entführt... Wir sollten mit Kimie oder mit Kirika unterhalten... oder vielleicht auch mit Takeo oder Merik...
> [17:20] Bauernjunge Liam blickt sie erstaunt an Wir? fragt er langsam.
> [17:23] Zeitreisende Kiara nickt heftig Na klar wir!! Ich helfe dir... natürlich ganz im Geheimen... Wieder grinst sie ihn an.
> [17:44] Bauernjunge Liam nickt Okay.... dann sind wir jetzt ein Team! Ich denke, dann sollten wir irgendwo anders hin gehen, damit keiner von unserem kleinen Geheimnis erfährt, okay? Er erhebt sich.
> [17:45] Zeitreisende Kiara lässt sich ebenfalls vom Brunnenrand gleiten Gehen wir doch in mein Baumhaus, da störts uns keiner!! Sie macht einen Schritt auf das Wohnviertel zu, ganz aufgeregt, dass er sie helfen lässt.
> [17:45] Bauernjunge Liam nickt Gute Idee!! Na dann los! Grinsend folgt er ihr ins Wohnviertel zu ihrem Baumhaus. Wenig später sind die beiden dann auch verschwunden.
18.9.07 17:46


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