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Linnea und Cyara im Garten

[20:51] Fremde Cyara ||Meinsu hier is was los? fragt das kleine Mädchen namens Cyara ihren Stoffhasen Hasi, während sie den Weg mit tappsigen kleinen Schritten entlangschländert. Irgendwie war schon den ganzen Tag lang nichts spannendes passiert. Wenn sie doch nur schon älter wäre... die alten Leute wussten immer, was sie zu tun hatten... und ihr selbst war einfach nur schreeeeecklich langweilig. Doch leider kann Hasi dem Mädchen auch nicht antworten und so würde sie selbst sehen müssen, ob hier etwas gescheites los war. Das grüne Kleidchen flattert lustig im Wind, als sie über die kleine Brücke huscht, die über den Fluss führt. Filleicht finden wia ja was su essen...? überlegt die Kleine laut.
[20:59] MLinnéa / Sie ist dir irgendwie ähnlich… Die Worte Stratos klingen in Linnéas Ohren wieder und verursachen ein wohlig warmes Gefühl um das Herz des Mädchens. Es erfüllt sie mit Glück etwas über die Frau zu wissen die ihr doch am nächsten sein sollte.. Sie ist dir irgendwie ähnlich. Das ist das tollste was er ihr gesagt hatte, alle anderen Wahrheiten waren ebenso wunderbar doch das war mit Abstand das tollste. Ein sanftes Lächeln, wie eine bunte Wildblume in all dem Grün des Waldes, zart und doch beständig zeichnet sich um ihre Mundwinkel und hellt das blasse Antlitz des Mädchens auf. Wie dankbar sie Lucia ist für die Freundschaft zu Stratos, sie muss es ihr unbedingt sagen und ihr die Schuldgefühle austreiben. Es gibt nichts zu verzeihen für die Rettung ihres Lebens, wie dankbar sie dieser Frau sein muss und doch kann sie sich an keine Einzelheit der Vorfälle erinnern, nicht an eine und das ist auch gut so denn wäre es anders… Vermutlich würde sie Lucia hassen doch so ist sie die netteste Frau die ihr bisher begegnet ist. Erleichterndes Seufzen entfleucht den rosigen Lippen als ein süßlicher, warmer Schwall Frühlingsluft ihr Gesicht verzaubert. Der Garten ist immerzu bunt, ein goldenes Schimmern bricht durch die Kronen der Baumriesen und ein wundersamer silberner Bach schlängelt sich plätschernd durch den Garten, wundervoll und der beste Ort zum Lesen. Genau das hatte sie wieder einmal vor denn die Haushälterin in Markwards Anwesen hatte das Kind immerzu gestört mit dem ollen /
[20:59] MLinnéa / Herumwedeln, Rennen und Schieben! Es war nicht auszuhalten und so sucht Linnéa wieder einmal das Weite.
[21:06] Fremde Cyara hopst weiter durch den Garten, verzaubert von all den schönen Gerüchen, den wunderschönen Blumen, dem Wind in ihrem Haar... bis ihr Magen knurrt. Sie hätte nicht ans Essen denken sollen, nun war sie hungrig. Das haben wia nu dafon, Hasi! schimpft sie, als sie stehen bleibt um dem Knurren ihres Magens zu lauschen. Wia hätten nich an Essn denken solln. Blöd... murmelt sie, ehe sie sich suchend umblickt. In einem Garten wie diesem musste es doch auch irgendwo etwas zu Essen geben, oder? Vielleicht ein paar Kirschen... oder Äpfel... oder war das die falsche Jahreszeit dafür? Eine Bewegung, die sie aus den Augenwinkeln wahrnimmt lässt sie innehalten und zur Seite schauen. Ein Mädchen war gerade in den Garten gekommen... ob sie wohl mit ihr spielen würde? Ein Lächeln huscht über die Lippen der Kleinen, ehe sie Hasi unter den Arm stopft und auf das andere Mädchen zu stapft. He... du da... ruft sie ihr zu. Wolln wia was spieln?
[21:14] MLinnéa streicht behutsam mit den Fingerspitzen über den alten Einband des Buches. Es waren wieder einmal die Geschichten über die Griechen und Römer, irgendwie hat sie einen Narren daran gefressen und um nichts in der Welt würde sie diese Bücher wieder hergeben. Vielleicht würde Markward sich bereit erklären und sie ihr schenken, wer weiß. Gerade als sie sich unter einem der Schattenspender niederlassen möchte, dringt eine Stimme an ihr Ohr. Völlig anders als die Stimmen die sie bisher kennen gelernt hat. Sie war nicht so sanft wie die Stimme Lucias und auch nicht so tief wie die von Stratos sie war ungewöhnlich hell und hoch. Vielleicht sogar ein bisschen piepsig wie die Stimme eines Kindes! Verwundert kräuseln sich die schmalen Augenbrauen Linnéas, sie hat in Atrahor noch nie ein anderes Kind gesehen oder gehört noch nie! Doch gerade als die Verwunderung und Freude über sie hereinbrechen will erschrickt sie.. Sie will was? Die Nase wird gerümpft und das Mädchen gemustert. “Du willst was? Spielen?“
[21:20] Fremde Cyara nickt lächelnd. Ja. Mit dir! Sie blickt das Mädchen erwartungsvoll an, doch ihr eigenartig erwachsener Gesichtsausdruck macht sie ein wenig nervös, sodass sie sich ihren Stoffhasen unter dem Arm hervor zieht und eines der Schlappöhrchen in ihren Mund steckt. Ein wenig nervös kaut sie darauf herum. War sie zu direkt gewesen? War das etwa die falsche Frage gewesen? Oder wieso reagierte das Mädchen so komisch... und was war das für ein komisches Ding dort, das dicke komische alte Teil, das das Mädchen mit sich rumschleppte. Konnte man damit auch spielen? Sah nicht sehr interessant aus... Ich... ich bin Cyara... und das is Hasi stellt sie sich und ihr Stofftier nuscheln vor, immer noch halb auf einem von Hasis Schlappohren kauend.
[21:28] MLinnéa ist drauf und dran einen Schritt zurück zu machen. Dieses Mädel da vorne ist so ganz anders als die Personen mit denen sie sonst so zu tun hatte. Da war ihr der grummelnde Zwerg viel lieber, wesentlich lieber. So recht weiß Linnéa nichts mit dem Worten und den Taten der Anderen anzufangen und so ist es eher ein skeptischer Blick aus tiefgrünen Augen der die andere mustert und mit Erschrecken feststellen muss, dass die sich gerade ein Stofftier in den Mund steckte. Angewidert wandert eine Augenbraue erneut hinauf ehe sich Linnéa schüttelt und das Gesicht wieder halbwegs normal aussieht. “Das ist bah!“ Raunt sie Cyara zu und schüttelt den Kopf. “Ich will gar nicht wissen wo der sonst so herum liegt..“ So etwas hat sie ja noch nie erlebt, seit wann steckt man sich denn seine Kuscheltiere in den Mund und überhaupt!? Empört straffen sich die Nasenflügel Linnéas, was soll sie denn mit dem Mädchen nur anfangen, was?? “Man nennt mich Linnéa.“ Gibt sie dann kleinlaut preis wobei sie sich nicht sicher ist ob das so eine gute Idee ist.. Ein solches Mädchen hat sie ja noch nie gesehen.
[21:35] Fremde Cyara || Ein breites Lächeln ziert das Gesicht des Mädchens, als sie das Ohr des Hasens wieder aus dem Mund nimmt. Hallo Lineea. Sie überlegt einen Moment, was das Mädchen damit gemeint haben könnte, als sie sagte das wäre "bah"... aber dann schiebt sie den Gedanken einfach beiseite. Sie musste ja schliesslich nicht immer alles verstehen... egal. Hasi is imma bei mia erklärt sie dem Mädchen stolz. Dann blickt sie wieder auf das komische Dings das das Mädchen mit sich rumschleppte. Das war sicher nicht so kuschelig wie Hasi... Was is das denn? Sie deutet auf das Buch. Und was machs du damit?
[21:42] MLinnéa läuft ein kalter Schauer über den Rücken als sie das durchnässte Hasenohr begutachtet. Schüttelnd widmet sie sich wieder Cyara die so ganz anders ist als sie selbst. “Schön.“ Flüstert sie heiser und zwingt sich zu einem zarten Lächeln. Diese Hasenpuppe macht auch keinen anderen Eindruck als ständig mit geschleppt zu werden allerdings machen ihre Bücher auch keinen besseren. “Pass nur gut auf ihn auf sonst geht er noch kaputt.“ Fügt sie bei doch ob das jetzt der richtige Rat gewesen ist bleibt fraglich. Sie versteht sich nicht darauf mit Altersgenossen zu reden, irgendwie waren die meisten Gesprächspartner älter als sie. “Was das ist?“ Erstaunt weiten sich die Augen Linnéas und ungläubig beäugt sie Cyara. “Das ist ein Buch. Darin kann man lesen und das mache ich auch damit, lesen.“ Wunderbare Geschichten über Helden und Ritter, über Räuber und adlige und natürlich über die Römer und Griechen. Die alten Heldensagen über Götter und.. Schwärmerisch zeichnet sich ein Lächeln auf die Lippen Linnéas.
[21:46] Fremde Cyara runzelt die Stirn und beugt sich ein wenig näher zu dem anderen Mädchen um das Buch zu begutachten. Sie hällt dennoch einen gewissen "Sicherheitsabstand" ein, da sie wohl merkt, dass die andere sie nicht so sehr zu mögen schien. Lesen... murmelt sie vor sich her. Und dann? Was macht man wenn man genug gelesen hat? Sie konnte sich das nicht ganz vorstellen. Dann hatte man das Buch also irgendwann gelesen und dann war es nutzlos? Und was liest man darin? Gibt es denn mehr solche Dinger? Viele Fragen auf einmal, aber wenn sie schon einmal jemanden traf, der sich überhaupt mit ihr unterhielt, dann wollte sie das auch ausnutzen. Sonst gab es ja niemanden, der sie beachtete...
[21:53] MLinnéa verwirren die Fragen der Anderen eindeutig. Das hätte sie nie für möglich gehalten, ein Mädchen das nichts von Büchern versteht? Dabei halten sie so wunderbare Dinge fest, wahre und ausgedacht. Geschichten und Begebenheiten. Seufzend lässt sie die Fragen auf sich niederprasseln. “Hat dir noch nie jemand vorgelesen?“ Kommt es verstohlen über die rosigen Lippen. Einige der dunklen Haarsträhnen werden aus dem Gesicht gestrichen und an den feinen Zügen entlang geführt bis hinter das linke Ohr. “Du liest sie einfach und wenn du keine Lust mehr hast legst du sie weg und nimmst dir ein anderes oder machst etwas anderes.“ Entgegnet sie denn das ist für sie das normalste auf der Welt. Wenn sie nicht gerade in eines der Bücher vertieft ist, streift sie durch Atrahor und erkundet es. “Na man ließt was dort steht. Märchen, Mythen, Sagen oder was auch immer man lesen möchte.“ Hat sie noch nichts von den alten Schriften gesehen? Keine zusammengerollten Pergamente die vor hunderten von Jahren geschrieben wurden? Nicht von alldem..? Vielleicht hatte dieser Bursche Recht, vielleicht war seine Verwunderung richtig weil es ungewöhnlich ist mit einem solchen alter zu lesen? Linnéa gibt sich einen Ruck und öffnet die Lippen. “Liest du denn nicht oder lässt dir vorlesen? Wie alt bist du denn?“ Irgendeine Erklärung muss es dafür doch geben.
[21:56] Fremde Cyara ist verwirrt von so vielen Gegenfragen. Ich bin 5... und... vorlesen? Wer... nein... Wer soll mir denn vorlesen? hatte sie fragen wollen... aber irgendwie wollen die Worte nicht so recht über ihre Lippen kommen. Wie schlau das andere Kind doch war. Und wie sehr sie sie beneidete. Nein, sie hatte niemanden, der ihr etwas erzählte, niemanden, der ihr das Lesen beibringen konnte und niemanden, der ihr jemals ein Buch gegeben hatte. Ein Seufzen kommt über ihre Lippen, als sie die Schultern hängen lässt.
[22:01] MLinnéa beobachtet das andere Mädchen, was soll sie auch anderes machen wenn ihr etwas so seltsam fremd vorkommt. Jede Bewegung versucht sie sich einzuprägen wobei ihr die hängenden Schultern nicht entgehen. Fragend wird ein Blick gen Cyaras Augen gelenkt. Hat sie etwas Falsches gesagt? Eindeutig sonst würde das Kind nicht so reagieren wie es in diesem Augenblick. “Ich bin 6. Was hast du denn?“ Woher soll Linnéa auch wissen, dass es niemanden gibt der ihr vorlesen kann so etwas steht niemandem auf der Stirn geschrieben obwohl es oft einiges einfacher machen würde doch wer will das schon? Bei dem Gedanken beschriebene Stirnen lesen zu können überkommt sie ein seichtes Grinsen, wäre eine sehr lustige Idee.
[22:14] Fremde Cyara seufzt nur noch einmal, nimmt den Hasi noch doller in den Arm als eh schon und blickt das Mädchen dann wieder an. Ja, was um alles in der Welt hatte sie denn? Denn eigentlich war sie doch glücklich... und dann... in Anbetracht der Dinge... dieses Mädchen hatte so viel mehr als sie selbst, es konnte lesen und wahrscheinlich konnte sie auch diese komischen Zeichen machen, die andere dann wieder lesen konnten. Und sie hatte gedacht sie würde endlich jemanden zum Spielen finden. Was war sie nur für ein Dummkopf. Die Haltung des Mädchens verriet doch gleich, dass sie etwas besseres war. Wieso sollte sie sich mit ihr, einem kleinen schmutzigen Straßenkind abgeben?? Was hatte sie bloß gedacht... Ein Schauer überläuft die Kleine und sie muss blinzeln um die Tränen zurückzuhalten, die sich durch ihre Augen hinaus aus dem Körper stehlen wollen. Aber sie würde nicht vor diesem Mädchen weinen... nein, überhaupt vor niemandem. Ich... muss... jetz... weg... bringt sie noch heraus, ehe sie sich umdreht und wegläuft. Niemand, nein, wirklich niemand würde sehen dass sie weinte.
[22:21] MLinnéa / Cyara wird ungläubig betrachtet, was hat sie denn nur? Scheinbar ist Linnéa der anderen mit ihren Worten zu nahe getreten hatte Dinge in ihr ausgelöst die sie nicht beabsichtigt hatte und jetzt kann sie sich nicht einmal entschuldigen. “Auf Bald.“ Kommt es noch über ihre Lippen ehe sie lediglich dem Schatten Cyaras einen blick schenken kann. Und das ist sie weg, schwirrt es durch ihren Kopf. Wieso Cyara so vernarrt darauf ist lesen und schreiben zu können würden andere wohl nicht verstehen, wieso sie neidisch auf Linnéa ist auch nicht wo sie doch so viel hat. Erfahrungen in ihrem Leben, alles was Linnéa verwehrt blieb. Die Grünäugige kennt keine Spiele mit anderen, kennt es nicht in der Gesellschaft anderer Kinder zu leben… Ein leises Seufzen perlt über die rosigen Lippen als sie auf das Buch hinab blickt und mit den Schultern zuckt. Jetzt hat sie irgendwie keine Lust mehr darauf zu lesen. Es wäre wohl das Beste wenn sie erst einmal geht und sich eine andere Beschäftigung sucht.
21.3.09 14:21
 


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